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Kampagne "KuCa bleibt!"

"Die vielfältigen Aktivitäten rund um das KuCa haben mich sehr beeindruckt. Sie sind beredtes Zeugnis für das hohe Engagement der Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Freiburg."

(Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg [Quelle .pdf])

 

 

 

 

### Leitartikel, Veranstaltungshinweise & Infos ###

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Kritisches Denken braucht und nimmt sich Zeit und Raum

Veranstaltungshinweis

Vortragsreihe "Bildung im Kapitalismus - 50 Jahre PH Freiburg"

Die Verfasste Studierendenschaft kommt - ein Schritt zur Redemokratisierung der Hochschulen?

Presseerklärung: UStA der PH Freiburg begrüßt die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft in Baden-Württemberg, kritisiert aber undemokratische Zustände an der PH Freiburg am Beispiel der Jubiläumsfeier: kein Grußwort von Studierenden erwünscht.

(16.05.2012) Über 30 Jahre waren Studierende an den Hochschulen Baden-Württembergs massiv in ihren Vertretungsrechten und Möglichkeiten zur Selbstverwaltung eingeschränkt. Die Studierendenvertretungen wurden mit der Abschaffung der Verfassten Studierendenschaft (VS) 1977 nicht nur politisch handlungsunfähig gemacht. Auf Selbstverwaltung folgte Bevormundung. Mit der neuen grün-roten Landesregierung wird die Verfasste Studierendenschaft wiedereingeführt. "Wir begrüßen die Wiedereinführung der VS in Baden-Württemberg. Sind aber enttäuscht von der Umsetzung durch die grün-rote Landesregierung", erklärt Karen Scheuer vom Arbeitskreis (AK) Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft an der PH Freiburg und Mitglied im AStA. "Leider erfüllt der Gesetzentwurf bei weitem nicht alle Hoffnungen, die die Studierenden in die Wiedereinführung der VS gesetzt haben und bedarf einer notwendigen Überarbeitung."

Weiter lesen als .pdf: Die Verfasste Studierendenschaft kommt - ein Schritt zur Redemokratisierung der Hochschulen?

Wir haben keine Zeit für Demokratie!

Dokumentation des e-Mail-Verkehres zwischen Karen Scheuer (gewählte Studierendenvertreterin im AStA) und Rektor Ulrich Druwe, bezüglich des nicht erwünschten Grußwortes der Studierenden an der 50-Jahr-Feier der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Wir haben keine Zeit für Demokratie (.pdf)

24. Mai 2012: Ach, die Lehrer_innenbildung

VORTRAG MIT DISKUSSION

Dr. Peter Kern, ehemaliger Prof. an der PH Freiburg

Ach, die Lehrer_innenbildung. Für welche Zukunft werden Pädagogikstudierende heute ausgebildet?

Donnerstag, 24.05.2012 | 18:00 Uhr | KuCa (AStA-Pavillon)

Was müssen wir lernen, um zukunftfsfähig zu werden?

Unsere Schulen und Hochschulen sind Ausbildungsstätten, die sich mit
ihren Lehrangeboten immer noch im Horizont der Industriegesellschaft/
Informationsgesellschaft aufhalten. Damit bleiben sie Magd der Ökonomie
mit ihrem Credo eines quantitativen Wirtschaftswachstums. Selbst das
Konzept der Nachhaltigkeit wurde vom Neoliberalismus instrumentalisiert.
Es gibt begründete Zweifel, dass damit eine gelingende Zukunft erschlossen
werden kann. Was also müssen wir lernen, um zukunftsfähig zu werden? 

Wer mag kann sich schon vor dem Vortrag orientieren: Ach, die Bildung und Bologna

Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Peter Kern an der PH Freiburg 2005: Link zu den Videos

Veranstaltungsplakat als .pdf

Einladung: Versammlung aller Studierenden der PO 2011

!!!Vollversammlung der Studierenden der Prüfungsordnung 2011!!!

Dienstag, 22.05.2012 | 11:00 Uhr | KA 101 [PH Freiburg]

 

Liebe Mitstudierende der PO 2011,

(11.05.2012) wie manchen von euch sicher schon aufgefallen ist, weist unsere neue Prüfungsordnung einige Mängel auf. Viele Mitstudierende haben sich bereits über den sehr hohen Arbeitsaufwand beklagt. So müssen für viele Veranstaltungen umfangreiche Texte gelesen werden, die noch dazu erst unmittelbar vor den Veranstaltungen auf Stud. IP verfügbar sind und deren Inhalt Bestandteil der Modulklausuren sein wird.

Hinzu kommen in vielen Veranstaltungen Referate und Hausarbeiten, die innerhalb des Semesters abgeliefert werden müssen. Obwohl der "Workload" innerhalb des Semesters somit schon sehr hoch ist, stehen am Ende des 2. Semesters umfangreiche Modulklausuren an, in denen der Stoff aus beiden Semestern abgeprüft werden wird. Das bedeutet eine komplette Wiederholung der Inhalte des ersten Semesters, was aufgrund der ohnehin hohen Arbeitsbelastung und über 20 Semesterwochenstunden für viele kaum zu machen ist. Viele Studierende haben deshalb bereits beschlossen, die Klausuren teilweise auf das 3. Semester zu verschieben. Eigentlich sollte es jedoch möglich sein, die Prüfungen zum regulären Zeitpunkt abzulegen.

Am 23.05.12 trifft sich der "Ausschuss für Lehre und Studium", der sich mit dieser Problematik auseinandersetzen wird. Um dort das Problem aus Sicht der Studierenden vortragen zu können und auf eine Lösung für uns Studierenden hinzuarbeiten, ist es notwendig, zuvor eine Versammlung aller Studierenden der PO 2011 einzuberufen um eure Meinung zum Thema zu hören und zu sehen, wie viele von euch mit dem Umfang des Arbeitsaufwands unzufrieden sind bzw. den Klausuren mit Sorge entgegenblicken.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen, um dem Ausschuss für Lehre und Studium einen Anlass zu bieten, sich kritisch mit der PO 2011 auseinanderzusetzen. Dabei handelt es sich um eine einmalige Möglichkeit, evt. konstruktiven Einfluss auf die Gestaltung unseres Studiums nehmen zu können!

Bitte erscheint so zahlreich wie möglich. Wir und die Hochschulleitung sind auf euren Beitrag angewiesen, um Schwachstellen der neuen Prüfungsordnung aufzudecken.

Das Treffen findet am 22. 05. 2012 um 11 Uhr an der PH im Raum KA 101 statt.

Mit besten Grüßen
i.A. von Studierenden der Generation PO 2011

Eure Studierendenvertretung

Politisch-demokratische Orientierungen von Lehramtsstudierenden

(08.05.2012) Dr. Sebastian Dippelhofer hat uns seinen Artikel "Politisch-demokratische Orientierungen von Lehramtsstudierenden - Empirische Hinweise aus zwei Erhebungen" für PH.COM zur Verfügung gestellt. Der Artikel wurde 2011 in der Zeitschrift "Diskurs Kindheits- und Jugendforschung", die im Barbara-Budrich-Verlag erscheint, erstveröffentlicht und beruht in Teilen auf einer empirischen Studie aus dem WS 2008-09 an der PH Freiburg.

Zusammenfassung

Studierende im Lehramt werden in ihrem künftigen Beruf einen maßgeblichen Beitrag zur politischen Sozialisation der nachwachsenden Generation leisten. Es ist deshalb geboten, ihre politisch-demokratischen Orientierungen zu erkunden. Die in einem standardisierten Fragebogen erfassten Indikatoren verweisen dabei auf Ambivalenz und Indifferenz. Zwar ist ihr politisches Interesse ausgeprägt und die politische Selbstverortung neigt nach links. Zugleich aber sind demokratische Prinzipien nur bei knapp der Hälfte hinreichend verankert. Multivariate Analysen zeigen die Kovariation dieser Aspekte. Hinzu treten spezifische Effekte des Geschlechts und der Semesterzahl, andere Merkmale wie Herkunft und Studien spielen eine geringere Rolle.

Artikel als .pdf lesen

9. Mai 2012: Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen

VORTRAG MIT DISKUSSION

Lena Sachs, PH Freiburg

Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Eine kritische Analyse.

Mittwoch, 09.05.2012 | 18:00 Uhr | KuCa (AStA-Pavillon)

Soldaten im Klassenzimmer?! 

Die Bundeswehr drängt in die Schulen. Durch Kooperationsvereinbarungen mit den Kultusministerien soll in Baden-Württemberg sowie auch in anderen Bundesländern die Zusammenarbeit zwischen Schulen und den Jugendoffizieren der Bundeswehr intensiviert werden. Diese werden in die Ausbildung von Lehrkräften einbezogen, gestalten Unterrichtseinheiten, veranstalten Planspiele und Ausflüge rund ums Thema Sicherheitspolitik. In diesem Vortrag werden Hintergründe und Aktualität der umstrittenen Zusammenarbeit dargestellt. Dabei wird besonders auf die Strategie und die Ziele der Bundeswehr bei ihren Einsätzen im Klassenzimmer eingegangen. Im Anschluss wird es genug Raum geben, um Zweck und Unsinn der "Militarisierung des Bildungswesens" und mögliche Gegenstrategien kontrovers zu diskutieren.

Wer sich schon mal zum Thema informieren möchte, kann dies auf der Seite "Schulfrei für die Bundeswehr" tun.

Veranstaltungsplakat als .pdf

Absage an die BILD-"Zeitung"

Wer austeilen will, muss auch einstecken können!

(13.04.2012) Unter dem Motto "BILD für alle" plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012, anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-"Zeitung", allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-"Zeitung" und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.

BILD-Absage (Link zum Online-Formular, mit dem du der BILD-Redaktion im Vorfeld eine schriftliche Absage erteilen kannst, so dass sie dir kein Exemplar schicken darf!)

Doch das ist nicht alles: Wir wollen wieder eine öffentliche Diskussion über die Machenschaften der BILD und des Springer-Verlages anstoßen. Es darf nicht dabei bleiben, nur der Zustellung zu widersprechen. Es gilt mit kreativen Aktionen und inhaltlicher Konfrontation der BILD, ihrer Methode und Weltanschauung entgegen zu treten.

[weiterlesen auf der Homepage der Initiative "Alle gegen BILD"]

Vortragsreihe "Bildung im Kapitalismus"

SoSe 2012: Bildung im Kapitalismus - 50 Jahre PH Freiburg

(10.04.2012) Wozu Bildung? Dieser und anderer Fragen wird unsere Vortragreihe "Bildung im Kapitalismus" anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Pädagogischen Hochschule im Sommersemester 2012 nachgehen.

"Bildung im Kapitalismus" ist eine Vortragsreihe zu aktuellen Entwicklungen der Bildungspolitik, zur Bildungstheorie und zum Diskurs um Bildung.

 

Folgende Referent_innen haben uns zugesagt:

09.05.2012

Lena Sachs (Studentin an der PH Freiburg): "Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Eine kritische Analyse."

24.05.2012

Dr. Peter Kern (ehemaliger Prof. an der PH Freiburg): "Ach, die Lehrer_innenbildung. Für welche Zukunft werden Pädagogikstudierende heute ausgebildet?"

14.06.2012

Dr. Benjamin Ortmeyer (Prof. an der Uni Frankfurt): "NS-Pädagogik. Aufklärung über die NS-Zeit als Vorbereitung auf den Lehrberuf."

05.07.2012

Dr. Ulrich Klemm (Prof. an der Uni Leipzig): "Mythos Schule. Perspektiven einer libertären Pädagogik."

Alle Veranstaltungen finden im KuCa (Studierendenhaus an der PH Freiburg) statt und beginnen pünktlich um 18:00 Uhr.

[weiterlesen]

PH-Taschenkalender SoSe 2012

Den neuen PH Taschenkalender für das SoSe 2012 gibt es ab dem 11. April 2012 im AStA-Pavillon (KuCa) oder hier als .pdf (auf das Cover klicken)

Erstsemestereinführung zum Sommersemester 2012

KuCa: Studierendenhaus an der PH Freiburg

Liebe Erstsemesterin, lieber Erstsemester,

(13.03.2012) deine Studierendenvertretung heißt Dich zu Deinem Studium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg herzlich Willkommen!

Neben dem offiziellen Info-Programm der Hochschule bietet Dir die Studierendenvertretung der PH Freiburg eine Reihe von weiteren Veranstaltungen an, die einerseits der Information über Hochschule und Studium und andererseits dem Kennenlernen dienen sollen:

 

Begrüßung der Erstsemester: Di 10.04.2012 | 10:00 Uhr | Aula

 

Kenn-die-Leut-Dinner (Infos zu den Studienfächern durch Dozierende und Fachschaften): Di 10.04.2012 | 18:30 Uhr | Aula

 

Campusführung mit anschließender Stundenplanberatung durch AStA-Tutoren: Mi 11.04.2012 | 12:30 Uhr | Treffpunkt Mensazwischendeck

 

Vollversammlung der Studierenden im 1. Semester (Einführung in die studentische Mitbestimmung): Mi 11.04.2012 | 16:00 Uhr | KG V 104

 

Kneipentour: Mi 11.04.2012 | 20:00 Uhr | Treffpunkt Augustinerplatz

 

Kostenloses Erstsemesterfrühstück: Fr 13.04.2012 | 10:30 Uhr | KuCa/ AStA-Pavillon

 

Ersti-Stadt-Ralley: Fr 13.04.2012 | 16:00 Uhr | Treffpunkt am KuCa/ AStA-Pavillon

 

Ersti-Party: Fr 13.04.2012 | 21:00 Uhr | KuCa/ AStA-Pavillon

 

Bei weiteren Fragen, e-Mail an: asta#ph-freiburg.de

Einen guten Start wünschen Dir, die Mitglieder der Studierendenvertretung

Hier gibt es den Erstsemester-Info-Kalender für das SoSe 2012 zum Download:

Ersti-Info-Kalender (.pdf)

Buchbesprechung

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"Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen - Eine kritische Analyse" von Lena Sachs

(29.02.2012) Die laufenden Kooperationen zwischen Bundeswehr und Schule wurden allzu lange unzureichend Hinterfragt. Das Buch von Lena Sachs, erschienen beim Freiburger Centaurusverlag, ist eine kritische Analyse des Einflusses der Bundeswehr auf das deutsche Bildungssystem. Nach Ausführungen zu Geschichte und Kontext dieser Kooperation wird insbesondere auf die aktuellen Entwicklungen eingegangen und die Zusammenarbeit in ihrer heutigen Form vorgestellt. Dabei geht Sachs auf die Tragweite der seit 2008 in acht Bundesländern unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen zwischen den Kultusministerien und der Bundeswehr ein, welche das Ziel haben Jugendoffiziere als "Experten für Sicherheitspolitik" stärker in den schulischen Unterricht sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften einzubeziehen. Eindrücklich arbeitet Sachs die Strategien und Intentionen, mit welchen die Bundeswehr auf die Heranwachsenden zugeht, aus. Überzeugend legt Sachs dar, dass bei dieser Zusammenarbeit sowohl die Richtlinien für die politische Bildung (Beutelsbacher Konsens), als auch das Verbot von Nachwuchswerbung für die Bundeswehr, nicht eingehalten werden können. Das Buch ist ein Plädoyer für die Absage jeglicher Zusammenarbeit zwischen Schule und Bundeswehr und für die Verankerung einer kritischen Friedenspädagogik in den Schulunterricht.

Studienbedingungen in der Kritik

Hochschulöffentliches Gespräch zu den Studienbedingungen an der PH

Gemeinsam mit der Hochschulleitung und den Dekanen die Studienbedingungen diskutieren:

Mi 08.02.2012 | 16:00 - 18:00 Uhr | KG V Raum 103

 

Hochschulöffentliches Gespräch über Missstände an der PH Freiburg
-Studierende bringen mangelhafte Studienbedingungen zur Sprache-

Mit Kummerkästen und einer Klagemauer erfragte das bildungspolitische
UStA-Referat der PH Freiburg, was die Studierenden von einem guten
Studium an der "Bildungshochschule Freiburg" abhält. Die Ergebnisse
dieser Befragung hat das "BiPo" in einem offenen Brief an die
Hochschulleitung geschickt.

Angesprochen wurden z.B.
- Probleme mit der neuen Prüfungsordnung
- überfüllte Seminare
- die Organisation der Seminarplatzvergabe
- die Öffnungszeiten der PH-Bibliothek
- fehlende Lernräume
- der drohende Abriss des studentischen KulturCafés, das neben anderem
den Großteil der Infrastruktur für die Studierendenvertretung beherbergt.

Als Reaktion hierauf lädt die Hochschulleitung samt Fakultätsvorständen
zu einem hochschulöffentlichen Gespräch am 8. Februar (Mittwoch der
Prüfungswoche) ein. Hier sollen die Kritikpunkte erörtert und Fragen beantwortet werden.

Offener Brief des BiPo als .pdf

Veranstaltungsflyer als .pdf

Studierende fordern Erhalt der Sternwaldwiese

Presseerklärung des UStA der PH Freiburg vom 26.01.2012

Die Vollversammlung (VV) der Studierenden der Pädagogischen Hochschule fordert in einer Resolution vom 24.01.2012 von der Stadt Freiburg auf einen Abbau der Grillstellen an der Sternwaldwiese zu verzichten und mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen.

Altstadtrat Sebastian Müller vom UStA der PH Freiburg, der die Resolution in die VV eingebracht hat: "Wir sind entsetzt, dass derzeit Forderungen laut werden, die Sternwaldwiese zu schließen."

Die Sternwaldwiese ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Menschen in Freiburg. Die Vollversammlung sieht mit großer Sorge, dass in Freiburg insbesondere junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder von öffentlichen Plätzen vertrieben werden, weil oftmals ihre bloße Anwesenheit Anwohner_innen stört.

Die Studierenden der PH Freiburg sehen diese Entwicklung auch im Kontext zunehmender Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse in Freiburg und kritisieren die zunehmenden Verbotsbemühungen der Stadt Freiburg.

"Die Quasischließung der Sternwaldwiese ist Bestandteil einer zunehmenden Verbotspolitik der Stadt Freiburg, die zum Ziel hat bestimmte Personengruppen aus dem Stadtbild zu drängen", erklärt Lena Sachs, AStA-Vorsitzende. "Sternwaldwiese, Wasserschlössle, Augustinerplatz und Bermudadreieck stehen für Orte, an denen ein soziales und unkommerzielles Zusammentreffen durch ordnungspolitisches Eingreifen unterbunden werden sollen."

"Da Freiburg allen Bürgerinnen und Bürger Erholungs- und Entfaltungsmöglichkeiten bieten sollte, schlagen wir vor, dass in Freiburg mehr Stadtnahe Grillstellen und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden, damit sich die vermeintliche Belästigung verteilt", sagt Michael Morgner, Mitglied des UStA Vorstands. "Solche, frei zugänglichen und unkommerziellen Orte sind in Freiburg rar und werden durch die immer engere Bebauung und die abnehmende Lärmtoleranz der Anwohner_innen zunehmend in ihrer Nutzung eingeschränkt. Daher regen wir eine öffentliche Diskussion zu dieser Thematik an."

Für den Erhalt der Sternwaldwiese wurde eine Unterschriftenkampagne gestartet. Unterschriftenlisten können hier ausgedruckt und ausgefüllt im AStA-Büro abgegeben werden.

Resolution der Vollversammlung vom 24.01.12 als .pdf

Presseerklärung vom 26.01.12 als .pdf

Beschlüsse der Vollversammlung der Studierenden am 24.01.2012

Studiengebühren in Baden-Württemberg abgeschafft

(21.12.2011) Was lange währt wird endlich gut: seit 2003 kämpfen die Studierenden der PH Freiburg erst gegen die Einführung von Studiengebühren und dann für ein gebührenfreies Studium. Unzählige Demonstrationen, Protestaktionen, mehrfache Boykottversuche, Bildungsstreik, Podiumsdiskussionen und zwei PH-Besetzungen später, werden in Baden-Württemberg zum Sommersemester 2012 endlich allgemeine Studiengebühren wieder abgeschafft. An dieser Stelle möchten wir allen Menschen, die sich in irgendeiner Form für ein gebührenfreies Studium eingesetzt haben, herzlich für ihr Engagement danken: Euer Kampf hat sich gelohnt. Für Solidarität und freie Bildung! 

Weil es doch noch einen Wermutstropfen gibt, dokumentieren wir hier die Pressemitteilung der Landesstudierendenvertretung:

Zu spät und nicht endgültig - Landesstudierendenvertretung begrüßt Studiengebührenabschaffung dennoch

Zum Sommersemester 2012 werden endlich, wie von der Grün-Roten Landesregierung im Koalitionsvertrag versprochenen, die 2007 von der CDU eingeführten Studiengebühren von 500 Euro pro Semester wieder abgeschafft.

"Dies ist ein wichtiger Schritt um Hürden im Bildungssystem abzubauen, und dadurch die soziale Selektion im Hochschulsystem zu reduzieren", erklärt Marie Haibt, Vorstand der Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg.

Weiterhin begrüßt die Landesstudierendenvertretung, dass durch das Studiengebührenabschaffungsgesetz die Mitbestimmung der Studierenden an den Hochschulen gestärkt wird. Denn die zum Sommersemester 2012 eingeführten Kompensationszahlungen können nur im Einvernehmen mit den Studierenden vergeben werden. Es bleibt zu hoffen, dass nun der Zweckentfremdung von Mitteln, die ursprünglich der Förderung der Lehre dienen sollten,  ein Riegel vorgeschoben wird.

"Trotz aller Freude über die Abschaffung, bleibt ein Wermutstropfen: Es sind nur die allgemeinen Studiengebühren abgeschafft worden. Wer aber echte Bildungsgerechtigkeit will muss jede Form von Gebühren im Hochschulbereich abschaffen!", betont Laura Elisa Maylein, Sprecherin der Landesstudierendenvertretung. Denn leider hält die Landesregierung an Gebühren für weiterbildende Masterstudiengänge fest. Diese sind weder in ihrer Anzahl an der Hochschule, noch in den dafür zu erhebenden Kosten gedeckelt.

Weiter erklärt Christoph Krumm, ebenfalls im Vorstand: "Besonders prekär ist diese Situation auch im musischen und künstlerischen Bereich. Bildungsgebühren sind nicht nur Studiengebühren. Auch einmalige Zahlungen, zum Beispiel für Konzertexamen, stellen einen Teil der Problematik dar und verschärfen hier die bereits äußerst prekäre Situation junger KünstlerInnen." 

Die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Bildungseinrichtungen

Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr"

(13.12.2011) Lena Sachs hat uns ihre Bachelorarbeit "Die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Eine kritische Analyse." als Grundlagenliteratur zum Thema "Bundeswehr und Schule" für PH.COM zur Verfügung gestellt:

Die Bachelorarbeit beschäftigt sich sowohl mit der Geschichte als auch mit der heutigen Gestaltung der fragwürdigen Kooperation zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Es wird untersucht, inwieweit sich diese intensiviert hat und mit einer Militarisierung der Gesellschaft einhergeht. Auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wird dabei ebenso eingegangen, wie auch auf die Transformation und die aktuelle Situation der Bundeswehr. Bei der Analyse der institutionalisierten Zusammenarbeit steht die Fragestellung im Mittelpunkt, ob durch den Einfluss der Bundeswehr eine unabhängige und kontroverse politische Bildung in Schulen gewährleistet sein kann. Darüber hinaus wird betrachtet inwieweit durch diese Zusammenarbeit das Verbot von Nachwuchswerbung durch die Jugendoffiziere der Bundeswehr eingehalten wird. Die Bedeutung der seit 2009 zwischen der Bundeswehr und einigen Kultusministerien bestehenden Kooperationsvereinbarungen ist ebenfalls Bestandteil der Untersuchung.

Aktuallisierung (09.03.2012): Die Bachelorarbeit von Lena Sachs wurde beim Freiburger Centaurusverlag als Buch veröffentlicht. Deswegen ist es uns derzeit nicht mehr möglich, euch die Arbeit als .pdf zur Verfügung zu stellen. Das Buch kann aber in der PH-Bibliothek entliehen oder beim Verlag bestellt werden.

Studiengebührenfreiheit: ein Schritt in die richtige Richtung

Presseerklärung des UStA der PH Freiburg vom 09.12.2011

Zumeldung zum Artikel der Badischen Zeitung "Aus für Studiengebühren: Verteilung von unten nach oben?" vom 09.12.2011 (1)

Der UStA der Pädagogischen Hochschule Freiburg begrüßt die Abschaffung der Studiengebühren in Baden-Württemberg, als ein Schritt in die richtige Richtung und kritisiert scharf das Festhalten der FDP-Fraktion an der 'Unternehmerischen Hochschule' als neoliberal geprägte Ideologie, getreu dem Postulat: 'Wer den Nutzen hat, soll auch die Kosten tragen!'. Nicht die Abschaffung der Studiengebühren, sondern die Einführung von Studiengebühren war Bestandteil einer konsequenten Umverteilungspolitik von unten nach oben. Nach allen vorliegenden historischen Erfahrungen hängt der Grad der Chancengleichheit im Zugang zu Bildung direkt vom Umfang öffentlicher (steuerfinanzierter) Investitionen in Bildung ab (2): Nur ein öffentlich finanziertes Bildungssystem kann die Chancen von Kindern aus 'ärmeren' Familien auf einen Studienabschluss gewährleisten! Unter diesem Blickwinkel sind die Aussagen der FDP-Fraktion bodenloser Zynismus.

Weiterlesen der PE als .pdf

Zur Anwesenheitspflicht von Studierenden in Lehrveranstaltungen

Seminarteilnahme keine Voraussetzung für studienbegleitende Prüfungen

(06.12.2011) In einem Rundbrief an die Lehrenden der PH Freiburg erläutert Herr Huneke, Prorektor für Lehre und Studium, inwiefern es eine Anwesenheitspflicht für Studierende in den Lehrveranstaltungen gibt, ob die Teilnahme an Lehrveranstaltungen durch Anwesenheitslisten oder in anderer Weise festgestellt werden kann und welche Konsequenzen sich aus wiederholter Abwesenheit evtl. ergeben. Aus dem Schreiben geht hervor, dass evtl. Fehlzeiten von Studierenden nicht zum Ausschluss von studienbegleitenden Prüfungen (akademische Teilprüfungen und Modulprüfungen) führen dürfen.

Rundbrief zur Anwesenheitspflicht als .pdf

Eröffnungsrede der AStA-Vorsitzenden

(07.11.2011) Am Mittwoch, den 02.11.2011 hat die AStA-Vorsitzende Lena Sachs, zur Eröffnung des akademischen Jahres an der PH Freiburg, ein von den Anwesenden mit viel Applaus honoriertes Grußwort gesprochen:



Liebe Studierende,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr als Vertreterin der Studierendenschaft die Möglichkeit zu bekommen in einem kurzen Grußwort zu ihnen sprechen.

In den letzten Jahren wurde ein zunehmender Paradigmenwechsel bezüglich der Hochschulbildung, auch hier an der Pädagogischen Hochschule sichtbar. Die "Unternehmerische Hochschule" wurde immer stärker zum Leitbild der Hochschulen ernannt. Diese sollen als Dienstleistungsunternehmen verstanden werden, welche mit Hilfe marktwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente den Wettbewerb auf dem internationalen Bildungsmarkt zu bestreiten haben. Die Formen mit denen sich diese Umstrukturierung vollzog sind uns allen wohl bekannt. Beispielsweise die Umsetzung der Bolognareform, Einführung von Studiengebühren, Hochschul-Rankings, oder leistungsorientierte Mittelvergabe, eine zunehmende Outputorientierung  oder eine Entdemokratisierung der Einrichtungen, all diese Veränderungen sollen natürlich effizient und möglichst kostenneutral sein.

Mit der Veränderung von Institutionen vollzieht sich auch eine Veränderung des Bildungsverständnisses im öffentlichen Diskurs: Es gilt Elitenbildung statt Chancengleichheit, Optimierung des unternehmerischen Selbst, statt umfassender Selbstbildung. Weiterlesen als .pdf

PH Taschenkalender WS 2011-12

Den neuen PH Taschenkalender für das WS 2011-12 gibt es ab dem 10. Oktober 2011 im AStA-Pavillon (KuCa) oder hier als .pdf (auf das Cover klicken)

Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Peter Kern an der PH Freiburg 2005

(05.10.2011) Grundlagen-Reflexion für alle Pädagog_innen: Prof. Dr. Peter Kern fasst die MOIPA, die "metaphysisch offene integrierende pädagogische Anthropologie", zusammen, die er gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Georg Wittig entwickelt hat und viele Jahrzehnte lehrte, zuletzt an der PH Freiburg im Breisgau.
Ausführlich nachzulesen im Buch "Notwendige Bildung" (NoBi) oder in "Pädagogik im Atomzeitalter" (PAZ). [weiterlesen]

###Ältere Artikel im Überblick (Stand 08.09.2011)###

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