Willkommen bei PH-FREIBURG.COM. Das Ziel dieser Seite ist, alle wichtigen Infos und Formulare, Termine und Fristen übersichtlich und strukturiert zu sammeln. Im Moment muss man vergeblich auf der offiziellen PH-Seite Infos suchen, oder die Sekretariate abklappern. Wir wollen allen Studierenden möglichst schnell und einfach das Studium wenigstens diesbezüglich erleichtern.
Die Seite befindet sich noch im Aufbau und ist auch auf eure Mithilfe angewiesen. Wenn ihr Infos habt, die noch nicht zu finden sind, mailt sie uns an INFO#PH-FREIBURG.COM, damit sie in Zukunft auch allen anderen Studierenden zur Verfügung stehen.
!NEU! Zusätzlich bieten wir euch die AStA/UStA-Infomail, die alle zwei Wochen euren Posteingang mit den aktuellen Fristen und Terminen verwöhnt. Um die Infomail zu abonieren schreibt eine mail an rein#ph-freiburg.com (und zur Abmeldung raus#ph-freiburg.com).
Kampagne "KuCa bleibt!"
"Die vielfältigen Aktivitäten rund um das KuCa haben mich sehr beeindruckt. Sie sind beredtes Zeugnis für das hohe Engagement der Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Freiburg."
(Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg [Quelle .pdf])
Hier geht es direkt zum News-Ticker!
Hier geht es direkt zu den Presseerklärungen!
Hochschulöffentliches Gespräch zu den Studienbedingungen an der PH
Gemeinsam mit der Hochschulleitung und den Dekanen die Studienbedingungen diskutieren:
Mi 08.02.2012 | 16:00 - 18:00 Uhr | KG V Raum 103
Hochschulöffentliches Gespräch über Missstände an der PH Freiburg
-Studierende bringen mangelhafte Studienbedingungen zur Sprache-
Mit Kummerkästen und einer Klagemauer erfragte das bildungspolitische
UStA-Referat der PH Freiburg, was die Studierenden von einem guten
Studium an der "Bildungshochschule Freiburg" abhält. Die Ergebnisse
dieser Befragung schickte das "BiPo" in einem offenen Brief an die
Hochschulleitung.
Angesprochen wurden z.B.
- Probleme mit der neuen Prüfungsordnung
- überfüllte Seminare
- die Organisation der Seminarplatzvergabe
- die Öffnungszeiten der PH-Bibliothek
- fehlende Lernräume
- der drohende Abriss des studentischen KulturCafés, das neben anderem
den Großteil der Infrastruktur für die Studierendenvertretung beherbergt.
Als Reaktion hierauf lädt die Hochschulleitung samt Fakultätsvorständen
zu einem hochschulöffentlichen Gespräch am 8. Februar (Mittwoch der
Prüfungswoche) ein. Hier sollen die Kritikpunkte erörtert und Fragen beantwortet werden.
Presseerklärung des UStA der PH Freiburg vom 26.01.2012
Die Vollversammlung (VV) der Studierenden der Pädagogischen Hochschule fordert in einer Resolution vom 24.01.2012 von der Stadt Freiburg auf einen Abbau der Grillstellen an der Sternwaldwiese zu verzichten und mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen.
Altstadtrat Sebastian Müller vom UStA der PH Freiburg, der die Resolution in die VV eingebracht hat: "Wir sind entsetzt, dass derzeit Forderungen laut werden, die Sternwaldwiese zu schließen."
Die Sternwaldwiese ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Menschen in Freiburg. Die Vollversammlung sieht mit großer Sorge, dass in Freiburg insbesondere junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder von öffentlichen Plätzen vertrieben werden, weil oftmals ihre bloße Anwesenheit Anwohner_innen stört.
Die Studierenden der PH Freiburg sehen diese Entwicklung auch im Kontext zunehmender Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse in Freiburg und kritisieren die zunehmenden Verbotsbemühungen der Stadt Freiburg.
"Die Quasischließung der Sternwaldwiese ist Bestandteil einer zunehmenden Verbotspolitik der Stadt Freiburg, die zum Ziel hat bestimmte Personengruppen aus dem Stadtbild zu drängen", erklärt Lena Sachs, AStA-Vorsitzende. "Sternwaldwiese, Wasserschlössle, Augustinerplatz und Bermudadreieck stehen für Orte, an denen ein soziales und unkommerzielles Zusammentreffen durch ordnungspolitisches Eingreifen unterbunden werden sollen."
"Da Freiburg allen Bürgerinnen und Bürger Erholungs- und Entfaltungsmöglichkeiten bieten sollte, schlagen wir vor, dass in Freiburg mehr Stadtnahe Grillstellen und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden, damit sich die vermeintliche Belästigung verteilt", sagt Michael Morgner, Mitglied des UStA Vorstands. "Solche, frei zugänglichen und unkommerziellen Orte sind in Freiburg rar und werden durch die immer engere Bebauung und die abnehmende Lärmtoleranz der Anwohner_innen zunehmend in ihrer Nutzung eingeschränkt. Daher regen wir eine öffentliche Diskussion zu dieser Thematik an."
Für den Erhalt der Sternwaldwiese wurde eine Unterschriftenkampagne gestartet. Unterschriftenlisten können hier ausgedruckt und ausgefüllt im AStA-Büro abgegeben werden.
Resolution der Vollversammlung vom 24.01.12 als .pdf
Presseerklärung vom 26.01.12 als .pdf
Beschlüsse der Vollversammlung der Studierenden am 24.01.2012
(21.12.2011) Was lange währt wird endlich gut: seit 2003 kämpfen die Studierenden der PH Freiburg erst gegen die Einführung von Studiengebühren und dann für ein gebührenfreies Studium. Unzählige Demonstrationen, Protestaktionen, mehrfache Boykottversuche, Bildungsstreik, Podiumsdiskussionen und zwei PH-Besetzungen später, werden in Baden-Württemberg zum Sommersemester 2012 endlich allgemeine Studiengebühren wieder abgeschafft. An dieser Stelle möchten wir allen Menschen, die sich in irgendeiner Form für ein gebührenfreies Studium eingesetzt haben, herzlich für ihr Engagement danken: Euer Kampf hat sich gelohnt. Für Solidarität und freie Bildung!
Weil es doch noch einen Wermutstropfen gibt, dokumentieren wir hier die Pressemitteilung der Landesstudierendenvertretung:
Zum Sommersemester 2012 werden endlich, wie von der Grün-Roten Landesregierung im Koalitionsvertrag versprochenen, die 2007 von der CDU eingeführten Studiengebühren von 500 Euro pro Semester wieder abgeschafft.
"Dies ist ein wichtiger Schritt um Hürden im Bildungssystem abzubauen, und dadurch die soziale Selektion im Hochschulsystem zu reduzieren", erklärt Marie Haibt, Vorstand der Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg.
Weiterhin begrüßt die Landesstudierendenvertretung, dass durch das Studiengebührenabschaffungsgesetz die Mitbestimmung der Studierenden an den Hochschulen gestärkt wird. Denn die zum Sommersemester 2012 eingeführten Kompensationszahlungen können nur im Einvernehmen mit den Studierenden vergeben werden. Es bleibt zu hoffen, dass nun der Zweckentfremdung von Mitteln, die ursprünglich der Förderung der Lehre dienen sollten, ein Riegel vorgeschoben wird.
"Trotz aller Freude über die Abschaffung, bleibt ein Wermutstropfen: Es sind nur die allgemeinen Studiengebühren abgeschafft worden. Wer aber echte Bildungsgerechtigkeit will muss jede Form von Gebühren im Hochschulbereich abschaffen!", betont Laura Elisa Maylein, Sprecherin der Landesstudierendenvertretung. Denn leider hält die Landesregierung an Gebühren für weiterbildende Masterstudiengänge fest. Diese sind weder in ihrer Anzahl an der Hochschule, noch in den dafür zu erhebenden Kosten gedeckelt.
Weiter erklärt Christoph Krumm, ebenfalls im Vorstand: "Besonders prekär ist diese Situation auch im musischen und künstlerischen Bereich. Bildungsgebühren sind nicht nur Studiengebühren. Auch einmalige Zahlungen, zum Beispiel für Konzertexamen, stellen einen Teil der Problematik dar und verschärfen hier die bereits äußerst prekäre Situation junger KünstlerInnen."
(13.12.2011) Lena Sachs hat uns ihre Bachelorarbeit "Die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Eine kritische Analyse." als Grundlagenliteratur zum Thema "Bundeswehr und Schule" für PH.COM zur Verfügung gestellt:
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich sowohl mit der Geschichte als auch mit der heutigen Gestaltung der fragwürdigen Kooperation zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen. Es wird untersucht, inwieweit sich diese intensiviert hat und mit einer Militarisierung der Gesellschaft einhergeht. Auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wird dabei ebenso eingegangen, wie auch auf die Transformation und die aktuelle Situation der Bundeswehr. Bei der Analyse der institutionalisierten Zusammenarbeit steht die Fragestellung im Mittelpunkt, ob durch den Einfluss der Bundeswehr eine unabhängige und kontroverse politische Bildung in Schulen gewährleistet sein kann. Darüber hinaus wird betrachtet inwieweit durch diese Zusammenarbeit das Verbot von Nachwuchswerbung durch die Jugendoffiziere der Bundeswehr eingehalten wird. Die Bedeutung der seit 2009 zwischen der Bundeswehr und einigen Kultusministerien bestehenden Kooperationsvereinbarungen ist ebenfalls Bestandteil der Untersuchung.
Presseerklärung des UStA der PH Freiburg vom 09.12.2011
Zumeldung zum Artikel der Badischen Zeitung "Aus für Studiengebühren: Verteilung von unten nach oben?" vom 09.12.2011 (1)
Der UStA der Pädagogischen Hochschule Freiburg begrüßt die Abschaffung der Studiengebühren in Baden-Württemberg, als ein Schritt in die richtige Richtung und kritisiert scharf das Festhalten der FDP-Fraktion an der 'Unternehmerischen Hochschule' als neoliberal geprägte Ideologie, getreu dem Postulat: 'Wer den Nutzen hat, soll auch die Kosten tragen!'. Nicht die Abschaffung der Studiengebühren, sondern die Einführung von Studiengebühren war Bestandteil einer konsequenten Umverteilungspolitik von unten nach oben. Nach allen vorliegenden historischen Erfahrungen hängt der Grad der Chancengleichheit im Zugang zu Bildung direkt vom Umfang öffentlicher (steuerfinanzierter) Investitionen in Bildung ab (2): Nur ein öffentlich finanziertes Bildungssystem kann die Chancen von Kindern aus 'ärmeren' Familien auf einen Studienabschluss gewährleisten! Unter diesem Blickwinkel sind die Aussagen der FDP-Fraktion bodenloser Zynismus.
Seminarteilnahme keine Voraussetzung für studienbegleitende Prüfungen
(06.12.2011) In einem Rundbrief an die Lehrenden der PH Freiburg erläutert Herr Huneke, Prorektor für Lehre und Studium, inwiefern es eine Anwesenheitspflicht für Studierende in den Lehrveranstaltungen gibt, ob die Teilnahme an Lehrveranstaltungen durch Anwesenheitslisten oder in anderer Weise festgestellt werden kann und welche Konsequenzen sich aus wiederholter Abwesenheit evtl. ergeben. Aus dem Schreiben geht hervor, dass evtl. Fehlzeiten von Studierenden nicht zum Ausschluss von studienbegleitenden Prüfungen (akademische Teilprüfungen und Modulprüfungen) führen dürfen.
Rundbrief zur Anwesenheitspflicht als .pdf
(07.11.2011) Am Mittwoch, den 02.11.2011 hat die AStA-Vorsitzende Lena Sachs, zur Eröffnung des akademischen Jahres an der PH Freiburg, ein von den Anwesenden mit viel Applaus honoriertes Grußwort gesprochen:
Liebe Studierende,
sehr geehrte Damen und Herren,
ich freue mich sehr als Vertreterin der Studierendenschaft die Möglichkeit zu bekommen in einem kurzen Grußwort zu ihnen sprechen.
In den letzten Jahren wurde ein zunehmender Paradigmenwechsel bezüglich der Hochschulbildung, auch hier an der Pädagogischen Hochschule sichtbar. Die "Unternehmerische Hochschule" wurde immer stärker zum Leitbild der Hochschulen ernannt. Diese sollen als Dienstleistungsunternehmen verstanden werden, welche mit Hilfe marktwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente den Wettbewerb auf dem internationalen Bildungsmarkt zu bestreiten haben. Die Formen mit denen sich diese Umstrukturierung vollzog sind uns allen wohl bekannt. Beispielsweise die Umsetzung der Bolognareform, Einführung von Studiengebühren, Hochschul-Rankings, oder leistungsorientierte Mittelvergabe, eine zunehmende Outputorientierung oder eine Entdemokratisierung der Einrichtungen, all diese Veränderungen sollen natürlich effizient und möglichst kostenneutral sein.
Mit der Veränderung von Institutionen vollzieht sich auch eine Veränderung des Bildungsverständnisses im öffentlichen Diskurs: Es gilt Elitenbildung statt Chancengleichheit, Optimierung des unternehmerischen Selbst, statt umfassender Selbstbildung. Weiterlesen als .pdf
(05.10.2011) Grundlagen-Reflexion für alle Pädagog_innen: Prof. Dr. Peter Kern fasst die MOIPA, die "metaphysisch offene integrierende pädagogische Anthropologie", zusammen, die er gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Georg Wittig entwickelt hat und viele Jahrzehnte lehrte, zuletzt an der PH Freiburg im Breisgau.
Ausführlich nachzulesen im Buch "Notwendige Bildung" (NoBi) oder in "Pädagogik im Atomzeitalter" (PAZ). [weiterlesen]
Liebe Erstsemesterin, lieber Erstsemester,
(08.09.2011) deine Studierendenvertretung heißt Dich zu Deinem Studium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg herzlich Willkommen!
Neben dem offiziellen Info-Programm der Hochschule bietet Dir die Studierendenvertretung der PH Freiburg eine Reihe von weiteren Veranstaltungen an, die einerseits der Information über Hochschule und Studium und andererseits dem Kennen lernen dienen sollen:
Begrüßung der Erstsemester: Mo 10.10.2011 | 10:00 Uhr | Aula
Einführung in die stud. Mitbestimmung: Mo 10.10.2011 | 16:00 Uhr | KG V 103
Kenn-die-Leut-Dinner (Infos zu den Studienfächern von Lehrenden und Fachschaften): Mo 10.10.2011 | 18:00 Uhr | Aula
Campusführung mit anschließender Stundenplanberatung durch AStA-Tutoren: Di 11.10.2011 | 12:30 Uhr | Treffpunkt Mensazwischendeck
Kneipentour: Mi 12.10.2011 | 20:00 Uhr | Treffpunkt Augustinerplatz
Gebührenfreies Erstsemesterfrühstück: Fr 15.10.2011 | 10:30 Uhr | KuCa/ AStA-Pavillon
Ersti-Stadt-Ralley: Fr 14.10.2011 | 16:00 Uhr | Treffpunkt am KuCa/ AStA-Pavillon
Ersti-Party: Fr 14.10.2011 | 21:00 Uhr | KuCa/ AStA-Pavillon
Bei weiteren Fragen, e-Mail an: asta#ph-freiburg.de
Einen guten Start wünschen Dir, die Mitglieder der Studierendenvertretung
Hier gibt es den Erstsemester-Info-Kalender für das WS 2011-12 zum Download:
(11.08.2011) Matthias Schweizer hat uns seine Arbeit "Die demokratische und soziale Hochschule als Gegenentwurf zu unternehmerischen Hochschule" als Grundlagenliteratur für PH.COM zur Verfügung gestellt:
Die Hochschule als Ort der Bildung, der Kritik, des Widerstands, des freien und öffentlichen Denkens, der Demokratie und der gesellschaftlichen Verantwortung steht seit Beginn der 1990er Jahre grundsätzlich zur Disposition. Hochschulen und Forschungseinrichtungen erleben derzeit wohl den tiefgreifendsten wissenschaftspolitischen Wandel seit 1968. Der dominierende Diskurs sieht die Hochschulen nicht mehr als Orte im oben genannten Sinne, sondern als reine Ausbildungsstätten. Dieser Paradigmenwechsel, der die Hochschulen als Dienstleistungsunternehmen versteht, wurde durch eine lange Entwicklung vorbereitet und zielt auf eine unternehmerische Umwälzung der Hochschullandschaft, im Sinne des New Public Management (vgl. Mielich u.A. 2011: 15f). [weiterlesen]
Die ganze Arbeit als .pdf lesen
"Obwohl vielen HochschullehrerInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen das 'Wasser bis zum Hals steht', sie sich vor Management- und Verwaltungsaufgaben nicht retten können, zum wissenschaftlichen Arbeiten nicht kommen, immer schlechter verdienen und oftmals nur prekär beschäftigt sind, schließlich und vor allem auch noch ihre Wissenschaftsfreiheit im Prinzip verfassungswidrig durch curriculare Vorgaben immer weiter eingeschränkt wird, mucken sie nicht. Sie lassen die Studierenden allein. Die, die hinter vorgehaltner Hand über die cäsaristischen Hochschulleitungen mosern, trauen sich nicht, sich zu wehren, sondern ertragen ängstlich alle Zumutungen. Das Klima des Ressentiments, das entsteht, und sich häufig gegen die Studierenden richtet, verstärkt auch den wissenschaftlichen Kleinmut." (Alex Demirović 2011)
1. Einleitung - erster Überblick
2. Von der Gruppenhochschule zur unternehmerischen Hochschule
3. Das Leitbild der unternehmerischen Hochschule
4. Das Leitbild der demokratischen und sozialen Hochschule
4.1 Soziale Öffnung der Hochschule und Studiengebührenfreiheit
4.2 Studienreform und Hochschulfinanzierung
4.3 Innovation durch Partizipation - Hochschulen demokratisieren
5. Abschließende Bemerkungen - Ist die unternehmerische Hochschule am Ende?

Schreiben an die neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Theresia Bauer:
(28.07.2011) Wir, die Studierendenvertretung der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Arbeitskreis "KuCa bleibt" wenden uns an Sie als neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in der Hoffnung, dass Sie sich für den Erhalt des Studierendenhaus (KuCa) respektive für ein Ersatzgebäude einsetzen werden. (...)
In einem Antwortschreiben vom 14.09.2010 auf unseren offenen Brief vom 02.08.2010 teilt uns Ministerialdirigent Clemens Benz mit: "Ob die durch den Abbau
der Pavillons an der Höllentalstraße entstehende Flächenreduzierung durch die der Pädagogischen Hochschule Freiburg dann noch zur Verfügung stehenden Flächen 'aufgefangen' werden kann oder ob zusätzliche Flächenkontingente bereitgestellt werden müssen, kann derzeit nicht abschließend bewertet werden. Diese wird erst im Jahr 2013 unter Berücksichtigung der dann aktuellen Bedarfssituation und nach den finanziellen Rahmenbedingungen des Landes entschieden werden." Aus einem Schreiben von OB Salomon vom 17.12.2009 geht jedoch hervor, dass wir mit einer Realisierung der Neubebauung und damit einem Abriss unseres Studierendenhauses schon ab 2013 rechnen müssen. (...)
Aus unserer Sicht ist es daher notwendig, schon vor dem Jahr 2013 eine für alle Seiten einvernehmliche und für die Studierenden der PH Freiburg zufriedenstellende Lösung zu finden.
Die Studierendenvertretung der PH Freiburg bittet Sie als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in folgenden Punkten um ihre Unterstützung:
1. Machen Sie sich gegenüber dem Vermögens- und Hochbauamt Baden-Württemberg dafür stark, dass noch vor dem Abriss der Pavillons, also vor 2013, ein Ersatzbau an der PH Freiburg zur Verfügung steht, der einen reibungslosen Übergang von "altem" zu "neuem" KuCa gewährleistet.
2. Setzen Sie sich, für den Fall, dass es keinen Ersatz für die wegfallende Fläche geben wird, für eine echte Alternative innerhalb der bereits
vorhandenen Flächen an der PH Freiburg ein, die auf gleichem Raum Selbstverwaltung ermöglicht.
3. Sollten die beiden ersten Punkte nicht zu verwirklichen sein, erörtern Sie bitte, die Möglichkeit, ob das Land Baden-Württemberg die Möglichkeit sieht, mit
der Deutschen Bahn über das alte Bahnhofsgebäude in Littenweiler in Verhandlung zu treten, mit dem Ziel dieses als neues Studierendenhaus den
Studierenden zur Verfügung zu stellen. (...)
Das ganze Schreiben als .pdf lesen.
Antwortschreiben (.pdf) von Ministerin Theresia Bauer

(22.07.2011) Im Laufe des Sommersemesters 2011 kam das Gerücht auf, dass sich der private Finanzdienstleister MLP über einen Stud.IP-Account Zugang zu sensiblen Daten der Studierenden verschafft hat. Mehrmalige Anfragen der Studierendenvertretung an die Hochschulleitung ließen mehr Fragen offen, als sie beantworten konnten. Die Gerüchte um MLP konnte oder wollte die Hochschulleitung bisher nicht ausräumen.
Um zu zeigen, dass eure Studierendenvertretung um mehr Transparenz und den Schutz eurer Daten bemüht ist, veröffentlichen wir an dieser Stelle eine schriftliche Anfrage an die Hochschulleitung und das Antworschreiben des Rektors auf diese Anfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu den Aufgaben des AStA gehört es die Interessen der Studierenden an der Hochschule zu vertreten.
Es kursieren Gerüchte um den privaten Finanzdienstleister MLP an der PH Freiburg. Studierende haben uns gegenüber Bedenken betreffend diesen Umstandes geäußert und uns um Klärung der Sache gebeten. Und auch wir sind enttäuscht über den scheinbar leichtsinnigen Umgang mit Stud.IP Benutzerkonten und dem Umgang mit unseren Daten.
Wir haben versucht durch Anfragen bei Herrn Huneke, Herrn Druwe, Herrn Engelhardt und Frau Kohl einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und MLP zu bekommen. Leider haben wir keine ausreichenden Informationen erhalten und können besorgten Studierenden keine fundierte Antwort liefern.
Wir finden, dass diese fehlende Transparenz einer demokratischen Institution nicht angemessen ist. Informationen müssen weitergegeben werden und Betroffene erfahren, was passiert ist.
Wir bitten sie daher, uns schriftlich, bis zum 12. Juli 2011 einen Überblick über die vergangene wie auch geplante Situation der Zusammenarbeit mit Unternehmen (die auch an Studierende herantreten) zu geben. Falls diese neue Regelung noch nicht ausgearbeitet ist, erklären wir uns hiermit gerne bereit an diesem Prozess mitzuarbeiten.
In erster Linie sind folgende Fragen offen geblieben:
- Wie kam MLP an die Hochschule?
- Welche Vorteile bringen solche Unternehmen der Hochschule?
- Hat MLP Invista-Veranstaltungen gehalten und das Logo der Hochschule verwendet?
- Welche Art von Stud.IP-Account (Studierenden/Dozenten) hatte dieses
Finanzdienstleistungsunternehmen?
- Welche Möglichkeiten hatte MLP, um Daten der Studierenden einzusehen?
- Welche Schritte haben sie, nach dem die Veranstaltung von MLP bei Stud.IP gelöscht wurde, eingeleitet?
- Inwieweit ist die neue Regelung der Hochschule bezüglich Raum und Veranstaltungsvergabe mit Externen ausgearbeitet? Wie sieht diese konkret aus/soll diese aussehen?
Gerne möchten wir Ihnen die Möglichkeit zur Klärung einräumen, bevor wir an eine weitere Öffentlichkeit treten.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. des AStA

(09.07.2011) Es ist so weit. Mit einem Tag Verspätung können wir euch die Ergebnisse der diesjährigen Wahlen für AStA, Senat und die Fakultätsräte bekannt geben. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) setzt sich wie folgt zusammen:
1. Lena Sachs (.pdf) (plus Sitz im Senat)
2. Tom Plogsties (.pdf) (plus Sitz im Senat)
3. Jonathan Jäger (.pdf) (plus Sitz im Senat)
4. Caroline Alfen (.pdf) (plus Sitz im Senat)
6. Anja Schöpple
7. Benedikt Kessel
8. Florenz König
KuCa bleibt! Nacht.Tanz.Demo: Fr 15.07.2011 | 21:00 Uhr | Augustinerplatz (Freiburg)
(07.07.2011) Das Studierendenhaus "KuCa" der Pädagogischen Hochschule Freiburg steht vor dem Abriss. Das KuCa (KulturCafé) bietet derzeit freien Raum für die Arbeit der Studierendenvertretungen, für Studierenden- und Sozialberatung, sowie für aktive Gruppen und Einzelpersonen welche sich gegen Ausgrenzung, Abschiebungen, Rassismus, Sexismus, Gentrifizierung, Globalisierung und andere Herrschaftsverhältnisse organisieren und austauschen oder sich für eine nachhaltige Ökologie oder wirklich freie Bildung engagieren.
Darüber hinaus ist das KuCa auch Lebens- und Freiraum für Kulturelles und Soziales abseits von Mainstream, Konsumzwang und Verwertbarkeit.
(...)
Studivertretungen mit Abriss mundtot machen? Not in our name.
Mit einem Abriss wird uns die Infrastruktur für politische und gesellschaftliche Partizipation, Vernetzung und Austausch genommen werden. Ein adäquater Ersatz ist nicht in Sicht, gerade deshalb werden wir uns weiter für den Verbleib einsetzen. Obwohl und gerade weil wir bisher unzureichend in Planungsprozesse involviert wurden.
Wir müssen wachsam bleiben, sollte das Abreißen unserer Studierendenhäuser politisch motiviert sein. In Frankfurt konnte es verhindert werden. Wir werden es alle zusammen in Freiburg verhindern und überall sonst!
(...) den ganzen Aufruf als .pdf lesen
(29.06.2011) Am 5. Juli 2011 wird von 9:00 - 17:00 Uhr im KG II Raum 015 der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die studentischen VertreterInnen für den Senat und die Fakultätsräte gewählt. Auf der folgenden Seite präsentieren wir euch die Vorstellungen der KandidatInnen (soweit diese uns vorliegen): [weiterlesen]

(24.06.2011) Bewerbung für den Landeslehrpreis für herausragendes studentisches Engagement 2011
Die Freundinnen und Freunde des KuCas haben das KuCa für den Landeslehrpreis für herausragendes studentisches Engagement 2011 vorgeschlagen. In der Bewerbung heißt es u.a.:
"Das Kulturcafé bietet, wie im Verlauf der Bewerbung ausführlich beschrieben wird, Raum und Fundament für verschiedene Gruppen, Aktivitäten, Ideen, Vernetzung, Veranstaltungen und Diskurse aller Art. Es ermöglicht als selbstverwalteter Freiraum die Verwirklichung eines Studiums - über die Grenzen der Studienordnung hinaus - und trägt zur Attraktivität der Pädagogischen Hochschule Freiburg bei.
Darum soll nicht das KuCa als architektonisches Gebäude vorgeschlagen werden, sondern die dadurch entstehende Gemeinschaft, durch welche das studentische Engagement an der Pädagogischen Hochschule Freiburg maßgeblich getragen wird." [weiterlesen]
NEU: Film über das KuCa. Video jetzt anschauen!
(17.06.2011)
Für die Wahlen zum AStA, Senat und der Fakultätsräte am 5. Juli 2011 sind folgende Wahlvorschläge eingegangen:
Wahlvorschläge für die Wahl des Senats [und AStA] (.pdf)
Wahlvorschläge für die Wahl des Algemeinen Studierendenausschusses [AStA] (.pdf)
Wahlvorschläge für die Wahl des Fakultätsrats I (.pdf)
Wahlvorschläge für die Wahl des Fakultätsrats II (.pdf)
Wahlvorschläge für die Wahl des Fakultätsrats III (.pdf)
"Wahlberechtigte, die zum Zeitpunkt der Wahlen verhindert sind, die Abstimmung im Wahlraum vorzunehmen, erhalten auf schriftlichen Antrag vom Wahlleiter einen Briefwahlschein und die Briefwahlunterlagen (Stimmzettel, Wahlumschlag und Wahlbriefumschlag). Briefwahlunterlagen können nur bis zum dritten Arbeitstag vor dem Wahltag, Donnerstag, 30.06.2011, bis 12:00 Uhr im Wahlamt beantragt und ausgegeben werden. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag, Dienstag, 5. Juli 2011, bis 17:00 Uhr wieder beim Wahlleiter eingegangen sein."
Die Briefwahlunterlagen gibt es beim Wahlleiter im KG II Raum 121. [weiterlesen]


Liebe Studierende der PH Freiburg,
(24.05.2011) am 05. Juli 2011 finden die Wahlen zum AStA, Senat und Fakultätsrat statt. Wer für eines der Gremien kandidieren und damit die Interessen der Studierenden gegnüber der Hochschule vertreten möchte, kann sich bis zum 06. Juni 2011 in die Wahllisten im AStA-Sekretariat eintragen, dort erhaltet ihr auch weitergehende Informationen. Wie immer gibt es fünf Wahllisten.
Hochschulübergreifend:
Senat (4 Studierende werden gewählt)
AStA (4 Studierende werden gewählt)
Fakultätsübergreifend:
Faklutätsrat 1 (4 Studierende werden gewählt)
Fakultätsrat 2 (4 Studierende werden gewählt)
Fakultätsrat 3 (4 Studierende werden gewählt)
Um die Interessen der Studierenden ausreichend (zumindest im dafür vorgesehenen bescheidenen Rahmen) vertreten zu können, ist es wichtig, dass wir wieder alle frei werden Plätze mit Studierenden besetzen können. Bitte macht dafür bei euren KommilitonInnen Werbung. [weiterlesen]

(17.05.2011) Mit der neuen grün-roten Landesregierung wird die 1977 abgeschaffte Verfasste Studierendenschaft wiedereingeführt. Der Einsatz für eine handlungsfähige Studierendenvertretung biegt somit auf die Zielgeraden ein.
fädenÜber 30 Jahre waren Studierende an den Hochschulen Baden-Württembergs massiv in ihren Vertretungsrechten und Möglichkeiten zur Selbstverwaltung eingeschränkt. Die Studierendenvertretungen wurden mit der Abschaffung der Verfassten Studierendenschaft 1977 nicht nur politisch handlungsunfähig gemacht. Auf Selbstverwaltung folgte Bevormundung.
Die Studierendenvertretung verlor ihre rechtliche Eigenständigkeit, war nur noch ein Anhängsel der universitären Strukturen. Sämtliche Ausgaben mussten vom Rektorat abgesegnet werden. Doch auch das geringe Ausmaß der finanziellen Mittel beschnitt in extremer Weise die Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Proteste haben Wirkung gezeigt: Die VS wird Wirklichkeit. [weiterlesen]
Di 21.06.2011 | 20:00 Uhr | Pavillon 2, Raum 008
- Info zum Stand der Dinge: Für alle Neuen gibt es um 19:00 Uhr eine Einführung in die Thematik
- Erste Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, Vorbereitung des Beitrags für die Vollversammlung, weiteres Vorgehen besprechen

(09.05.2011) Ab dem 9. Mai beginnt die Volkszählung 2011, genannt Zensus2011. Im Rahmen dieser werden alle verfügbaren Daten (von Meldeämtern, Krankenkassen, Vermieter_innen, Versicherungen,?) aller in Deutschland lebenden Menschen zusammen getragen. Zusätzlich werden ab dem 16. Mai bei 10% Hausbesuche abgestattet um weitere repräsentative Daten zu erheben. Sogenannte "Sonderbereiche", zu denen z.B. Studierendenwohnheime zählen, werden dabei zu 100% erfasst. Zu Auskunft ist man offiziell verpflichtet, man ist jedoch nicht verpflichtet die Volkszähler_innen in die Wohnung zu lassen.
Was tun wenn die Volkszähler_innen klingeln?
Zunächst wird die ganz praktische Frage geklärt: Was kann ich tun wenn es heute oder in den kommenden Tagen an meiner Tür klingelt und VolkszählerInnen an der Tür stehen. Interview von Radio Dreyeckland mit Kai Uwe Steffens vom Arbeitskreis Volkszählung.
Wie die Volkszählung genau abläuft, was man dagegen tun kann und weitere praktische Infos findet ihr auf der Seite: www.zensus11.de
Einen Online-Vortrag über Zensus 2011 gibt es auf der Seite des u-asta der Uni Freiburg und Informationen zum aktiven Widerstand gibt es auf der Seite des UStA.
findet ihr in unserem Archiv!
Vorlesungsverzeichnis WS 11-12 (.pdf)
Vorlesungsverzeichnis SoSe 2011 (.pdf)
Vorlesungsverzeichnis WS 10-11 (.pdf)
Vorlesungsverzeichnis SoSe 2010 (.pdf)
Vorlesungsverzeichnis WS 09-10 (.pdf)
Studien- und Prüfungsordnungen
Formulare für studentische Beschäftigte
Informationen zu Studiengebühren
Studienplanung und -organisation
(Stand: 18.01.2012)
Lehramt - Meldung zur Prüfung im Anschluss an das WS 2011-12: 24.10. - 28.10.2011 | Landeslehrerprüfungsamt | Terminübersicht (.pdf)
Diplom - Anmeldung zur Prüfung SoSe 2011/12 und Antrag auf Zulassung: 07.11. - 16.11.2011 | Akademisches Prüfungsamt | Terminübersicht (.pdf)
Hochschulöffentliches Gespräch zu den Studienbedingungen an der PH: Mi 08.02.2012 | 16:00 - 18:00 Uhr | KG V 103 | Kontakt: bipo#usta-ph.de
Allgemeine Infoveranstalung zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft: Mi 08.02.2012 | 19:00 Uhr | AStA Pavillon (KuCa)
Offenes Treffen des AK "Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft": Mi 08.02.2012 | 20:00 Uhr | AStA Pavillon (KuCa) | Kontakt: vs#ph-freiburg.com
Aktionskonferenz "Schulfrei für die Bundeswehr!": 02.03. - 04.03.2012 | Mannheim | Mehr Infos als .pdf
Kinderdisko & Brunch für Freundinnen und Freunde des KuCa: Sa 10.03.2012 | 11:00 Uhr | KuCa (AStA-Pavillon) | Getränke & Brötchen werden gestellt, Aufstriche etc. bitte selbst mitbringen | Kontakt: apo#usta-ph.de
Terminkalender: Veranstaltungen im KuCa
Lageplan: KuCa (AStA-Pavillon)
(26.01.2012 / 23:07 Uhr) Sieben Jahre Urteil des BVerfG und Bundestagsausschuss: Studiengebühren reloaded? Am 26. Januar 2005 machte das Bundesverfassungsgericht den Weg frei zur Einführung allgemeiner Studiengebühren an den staatlichen Hochschulen in den Bundesländern. Nach erster Euphorie der Gebührenbefürworter ist Ernüchterung eingetreten, ab Sommersemester 2012 erheben nur noch zwei Bundesländer Gebühren. Die Debatte geht trotzdem weiter - gestern zum Beispiel bei einer Ausschusssitzung im Bundestag. Weiterlesen auf Studis Online